Was filmt eigentlich Jeanne Faust? Und warum?

18.11.2025

Filmstill Jeanne Faust

Was filmt eigentlich Jeanne Faust?
Und warum?

18. Novemer 2025, 19 Uhr

Das Gespräch wird moderiert von Regine Steenbock

Jeanne Faust vertraut auf die „filmische“ Erinnerung des Betrachters, dessen Wahrnehmung immer schon durch das Medium Film geschult ist. Ihre Arbeiten richten sich an das innere Bildarchiv des Betrachters, das sich aus individuellen und privaten Bildern ebenso speist wie aus kollektiv verankerten.
Die Künstlerin beobachtet für ihre Filme den Alltag der Menschen und die sich wiederholenden Abläufe, die ihr Handeln bestimmen. Dabei wechselt sie von dem dokumentarischen in den fiktionalen Modus, wenn sie die Personen bittet, ihre Alltagsrituale für die Kamera zu wiederholen. Sie gibt in ihren Inszenierungen dem Zufälligen, Unerwarteten und in gewisser Weise auch dem Missglückten Raum und durchbricht damit den geschlossenen Kreislauf der Filmbilder.
Voraussichtlich laufen die Filme:

Interview (2003), 9´
The Mansion (2004) 9´51“
Repeter alba negra (2006) 7´
IN ROM (2014) 4´11“
Trovare (2022) 15´11“

Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg.