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Anja Zander
Werkschau

„Dieses Leben ist wie ein Traum“
Nichiren Daishonin

Eröffnung: 23.07.2021 um 19 Uhr
Ausstellung: Sa 24. – 30.07.
Täglich von 16 – 18 Uhr
Es gelten die Bedingungen der aktuellen Pandemie-Verordnung

Anja Zanders inszenierte Film und Fotoarbeiten erfassen abstrakte Ideen und menschliche Verhaltensweisen in einer lebendigen Bildsprache. Dafür taucht sie unter die Oberflächliche ihrer Sujets und deckt Sehnsüchte und intime, zwischenmenschliche Welten auf. So betritt man in ihren Arbeiten stilisierte Räume und trifft auf eigenwillige und fast alltägliche Handlungen und Emotionen. Dabei beschreibt Anja Zander Archetypen und entwickelt handlungsorientierte Situationen als Ersatzwelten für Aspekte des Seins. Die Kraft der Bilder entsteht aus der Empathie mit den Charakteren, denen unter anderem Fähigkeiten zur Verbindung mit zu sich selbst und der Umgebung fehlen. In dem Verlauf Ihrer Arbeiten machen die Charaktere Wandlungen durch, das Verlorene wird wieder entdeckt und gefunden und eine neue Ordnung kann entstehen. So ist eine konstante Thematik in Ihren Arbeiten, die innere Wandlung von individueller Begrenzung hin zu gedanklicher und emotionaler Freiheit.

In her film and photographic work, Anja Zander combines abstract ideas and human behavioral patterns to create a vivid pictorial language. Delving beyond her subjects’ external appearance, she discovers and explores desires and the world of intimate, interpersonal relationships. In her work Zander creates stylized spaces, where the viewer can meet with both idiosyncratic and almost everyday stories and emotions. She describes archetypes and develops action-based situations as alternative worlds for aspects of existence.
The power of the images she creates emanates from the viewers’ empathy for characters who lack the skills to connect with themselves and their surroundings. Her work provides a visual testimony of the changes her protagonists experience as they rediscover things they believed lost and thereby establish a new way of looking at and being in the world. A constant theme throughout her work is therefore the personal transformation that occurs when individuals break from their individual constraints to find emotional and intellectual freedom.


Last

Holger Lang
Gemütlichkeit (From Aoustriech)
3. – 5.07.2021

Mit Holger Lang
im Büro der regionalen Versunkenheit,
für nur 8 Stunden

Holger Lang erstellt räumliche Collagen, die in Form von Bildern, Objekten und Videos ein zerebrales Geflecht ergeben, in welchem spirituelle und alltäglich Dimensionen ineinander greifen. Seine Konstruktionen und Arrangements hinterfragen die Bedeutung von Artefakten und Manifestationen der Kulturgeschichte und bringen sie in einen neuen, vielfältigen und ungezwungen Dialog miteinander. Fragmente und Splitter von Geschichten und Geschichte werden spielerisch als visuelles Konglomerat in temporäre Erscheinungsformen zusammengefügt.
Holger Lang ist Künstler und Filmemacher aus Österreich. Er arbeitet in interdisziplinären Bereichen und schätzt die Idee länder-, themen- und zeitenübergreifender Untersuchungen. Der darin erscheinende Übergangsbereich zwischen abstrakten und narrativen Strukturen sowie gefundenen und geplanten Aktivitäten ist ein wichtiger Aspekt in seinen Arbeiten.
www.holgerlang.com
#holgerlang

Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg und die Hamburgische Kulturstiftung #kunstkenntkeinenshutdown

Last

in medias res
Sabine Friesicke
19. – 27.06.2021

In ihrer Ausstellung in der FRISE zeigt Sabine Friesicke “postcard collages” aus New York, eine Collagen-Installation ”windows of time”, Zeit-Zeichnungen, die versuchen den Fluss der Zeit sichtbar zu machen und Malerei.


Sie schreibt dazu:
In meinen prozessorientierten Gemälden geht es um Zeit und Licht. Mir geht es darum, eine Realität darzustellen, die jenseits des für unsere Augen Sichtbaren liegt. Ich benutze die Linie, weil sie in der objektiven physischen Realität eigenständig nicht existiert. In der letzten Zeit habe ich gewellte Farblinien gemalt, die eine große Bewegung auf der Oberfläche erzeugen. Ich male Welle für Welle mit einer Farbe, die in einem flüssigen und durchscheinenden Zustand ist. Die Transparenz erlaubt es, untere Bildschichten wahrzunehmen, die zeitliche Geschichte des Bildes. Mir ist es wichtig, dass meine Bilder als Reaktion auf wechselnde Lichtsituationen erlebt werden.
Meine Inspiration kommt von der östlichen Philosophie und Religion, der Struktur und dem Rhythmus der Musik und meiner Reaktion auf die Schönheit der natürlichen Welt.


Sabine Friesicke, geboren in Hamburg 1960, lebt in Berlin und NewYork. Nach ihrem Studium der Freien Kunst in Hamburg an der HFBK mit Kai Sudeck, lebte und arbeitete sie von 1988 bis 2016 in NYC, USA. Nach dem Studium folgten sowohl Einzel- als auch Gruppenausstellungen in New York City, NY, Philadelphia, PA; Spanien und in Berlin. Zu ihren jüngsten Einzelausstellungen gehören: 2021 Light~Waves, mtn space gallery, Lake Worth, FL, USA; 2019 Zeit-Sichten / time- views (mit On Kawara und Hanne Darboven), Galerie Borssenanger, Chemnitz, Deutschland; 2019 Die Zeit, die Zeit, Studio Donata Wenders, Berlin und 2018 Zeitzeichen, Studio im Hochhaus, Berlin, mit Inge Krause. Ihre Arbeiten sind in zahlreichen Sammlungen vertreten, wie u.a. im Brooklyn Museum, NY; Harvard University Art Museum, Cambridge, MA; im Davis Museum, Wellesley College, MA; im UCLA Hammer Museum, Los Angeles, CA; im New Mexico Museum of Art, Santa Fe, NM und im Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin.
https://www.sabinefriesicke.com/

Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, die Hamburgische Kulturstiftung »Kunst kennt keinen Shutdown«, 2020 und das Bezirksamt Altona


Past

Axel Schäffler
Kommando Pimperle
4.–13.6.2021



Malerei, Photographie, Video. Die Ausstellung “Kommando Pimperle” richtet sich an ein Fachpublikum. Das Verständnis für Wellness-Kunst reicht hier nicht aus, um die facettenreiche Arbeit von Axel Schäffler zu enträtseln. Dennoch kommt sie farbenfroh und vielleicht sogar plakativ daher.

Ursprünglich aus dem illustren Kreis an der HfbK Hamburg um Sigmar Polke, Ernst Mitzka und Claus Böhmler entkommen, führte ihn das Leben über langjährige Film- und Videotätigkeit vor langer Zeit wieder zur Malerei zurück. Axel Schäfflers verschmitzt rätselhafte Bildwelt mit Fragmenten aus Kindheitserinnerungen, Popkultur und Dekollage (Dekolletee) mündet in Arbeiten, die sich mit der zersplitterten Welt der Digitalisierung auseinandersetzen. Akribisch und liebevoll gemalte “Bildfehler”, die aus dem Umfeld von vermeintlich “fast” ausgereifter Spitzentechnologie stammen, bilden die Grundlage von Bildern, die der “Neuen Landschaft” zuzuordnen sind. Sie sind ebenso absurd wie wunderschön. Obwohl sie an abstrakte Kunst des 20sten Jahrhunderts erinnern, sind sie in der Form und mit dem gedanklichen Hintergrund wirklich neu. Man könnte sie auch als “Neue Seelenlandschaft” des zeitgenössischen Menschen lesen. Fragmentarisch, brüchig und aber auch sehr lecker.

Hier einige Begriffe, die im Schaffensumfeld des Künstlers eine Bedeutung haben: Märchenwelten, Surreales, Kindheit, Traum und Nicht-zuEnde- Gemaltes, Negation und Zerstörung. Hieraus entsteht am Ende eine interessante Mischung, die immer wieder neu zu sein versucht und es wahrscheinlich auch ist.

Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg und die Hamburgische Kulturstiftung #kunstkenntkeinenshutdown

verschoben!

Richas Digest – The Undigestible
Publikationen und Prints 2013–2020

Nach dem Start des Journals für Fotografie RICHAS DIGEST im Jahr 2013 eröffnete der Künstler Achim Riechers einen gleichnamigen Ausstellungsraum für Fotografie + Kunst + Publikationen. Mittlerweile befindet sich dieser Concept Show Room in der ehemaligen Fahrerloge des Deutschen Modeinstituts in der Kölner Südstadt auf einem Parkplatz an der Lothringer Straße 51. Regelmäßig stattfindende Veranstaltungen umfassen Ausstellungen, Konzerte, Buchpräsentationen anderer und eigener Publikationen und die legendäre ART BOOKS NIGHT OUT #1 – #6. richasdigest

Die Ausstellung wird durch Werke im Außenraum der FRISE ergänzt.
Öffnungszeiten unter Vorbehalt und nach Vereinbarung:  Tel. 040/45 55 14

Zur Ausstellung erscheinen zwei neue Publikationen:
„Vanitas“ (2020), 29 x 21 cm, 120 Seiten, 114 Abbildungen Farbe und
„Richas Digest Prospekt“ (Formloses Klischee), 29 x 21 cm, 96 Seiten, 84 Abbildungen Farbe.

Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg