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Was die
Stimme nicht
weiss

Phantom Islands – A Sonic Atlas

Stefanie Kiwi Menrath & Andrew Pekler

Eröffnung & Konzert: Freitag, 15. Mai, ab 19 Uhr
Ausstellung: 16.  – 17. Mai, Samstag und Sonntag 15–19 Uhr

Im Laufe der Jahrhunderte kolonialer Expansionen wurden zahlreiche Inseln gesichtet, kartografiert, beschrieben und erforscht – darunter auch einige, deren Existenz nie bestätigt wurde. Zwischen kartografischer Tatsache und maritimer Fiktion schwankend, spukten Phantominseln jahrhundertelang auf Seekarten und Atlanten. Ihr ungeklärter Status inspirierte Legenden und kontrafaktische Geschichten, weckte aber auch Machtgier und Begehrlichkeiten auf weitere Eroberungen.Das Multimedia-Projekt PHANTOM ISLANDS – A SONIC ATLAS von Stefanie Kiwi Menrath und Andrew Pekler inter­pretiert und präsentiert diese Imaginationen in Form einer Ausstellung, einer Performance und einer interaktiven Karte,  die die Musik und Field Recordings von Phantominseln kartografiert. 

Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg und das Bezirksamt Altona.

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Voix-off: … Aber wir sind der Sprache scheißegal

Achim Lengerer

Eröffnung & Performance: Donnerstag, 21. Mai, ab 19 Uhr
Mit Tönen, filmischen Bildern und Texten von 
Achim Lengerer und Fernand Deligny

Ausstellung: 22.  – 24. Mai, Freitag und Sonntag 15–19 Uhr

Die Auseinandersetzung mit dem französischen Pädagogen, Schriftsteller und Filmemacher Fernand Deligny (1913–1996) ist Ausgangspunkt des Projektes von Achim Lengerer. Deligny beginnt in den 1940er Jahren, als Sozialarbeiter mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. Später gründet er mit jungen Erwachsenen in Südfrankreich eine Siedlung, um mit von der Psychiatrie als »autistisch« bezeichneten Kindern zusammenzuleben. 
In seiner pädagogischen Arbeit wird versucht, den Kindern innerhalb (und außerhalb) der Lebensstruktur der Erwachsenen abweichende Wege zu ermöglichen, ihnen ein Um- und Handlungsfeld für ihre wesenseigene Nutzung von Raum und Zeit zu schaffen. Es entstehen mehrere dokume­n­tarische Filmprojekte (z. B. CE GAMIN, LÀ, 1975, Regie: Renaud Victor) mit begleitenden Texten sowie Schriften zum kinematografischen Bild. 
Delignys Nachdenken über Film zeigt sich in der Art und Weise, wie in CE GAMIN, LÀ die Tonspur eingesetzt wird: Deligny nutzt das filmische Voix-off/Voice-over als (s)eine literarische Erzählstimme, die dem filmischen Bild vorsichtig parallel gesetzt wird; eine Tonspur, die der Bildspur »angelegt« wird und die sich in fragiler Balance zum NICHT SPRECHEN der Kinder artikuliert. Die Stimmen der Kinder und die Sprache Delignys bilden die beiden Pole des »Entretien sonore«, des akustischen Gesprächs

Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg und das Bezirksamt Altona.

Tage
Buch
Schreiben

Symposion

»Haben Sie je ein Tagebuch geführt?… Ich glaube nein, sage ich… Und warum eigentlich nicht, fragt er weiter. Weil ich immer fürchtete, jemand könnte es einmal lesen. Später, als ich schon schrieb, scheute ich mich, Gedanken, Erfahrungen, Gefühle einfach so niederzuschreiben ohne formalen Anspruch. Das Tagebuch als literarische Form, wäre das nicht schon immer eine Möglichkeit für Sie gewesen? Das wäre als wolle man beim Anblick einer Frühlingswiese zu grasen beginnen. Manchmal freilich dachte ich Fakten zu notieren, formlos. Um später nachlesen zu können, was geschehen war. … Manchmal tut´s der Kalender auch. …Aber das ganze setzt sich ja im Grunde anders zusammen!« (Friederike Mayröcker, Magische Blätter)

26.5.26, 12 Uhr: Die Autor*innen Hans-Christian Dany, Anja Dreschke, Josefine Flora Green, Jenny Schäfer im Gespräch mit Regine Steenbock und Nora Sdun.
Begrenzte Publikumsteilnahme mit Voranmeldung (steenbock@sium.net)
Ein Zusammenschnitt des Gesprächs wird am 27. Juni in Lorettas Leselampe im FSK Radio veröffentlicht.

26.5.26, 19 Uhr: Filmscreening:
Journal d´Amérique von Arnaud des Pallières
Frankreich 2022, englische Zwischentitel, 112′
Arnaud des Pallières verwebt in seinem Essayfilm Journal d´Amérique anonymes, meist von Amateuren gedrehtes Archivmaterial mit reflexiven, spekulativen und poetischen Zwischentiteln eines vermeintlich von Januar bis April geschriebenen Tagebuchs, eines nicht bezifferten Jahres. Parabeln über Feen und Haie, zarte Erinnerungen und Träume vom Fischfang und Steinesammeln verwandeln sich langsam in Geschichten über Krieg, Atombomben, Patrioten und Veteranen, über unsere entfremdete Kindheit und die Gespenster unter uns. In einem bemerkenswerten Tempo erhellen Funken von Licht und Ideen die Leinwand.

Programmüberblick Tage Buch Schreiben:

1.-31. Mai:
Plakatwand im Außenbereich der FRISE:
Kyung- hwa Choi-ahoi: Tagebuchzeichnungen, Tagebuchtexte: tierisch gefreut

26.Mai, 12 Uhr:
Symposion Tage Buch Schreiben mit Hans-Christian Dany, Anja Dreschke, Josefine Flora Green, Jenny Schäfer im Gespräch mit Regine Steenbock und Nora Sdun.

26.Mai, 19 Uhr
Filmscreening: Journal d´Amérique von Arnaud des Pallières

Juni, 20 Uhr
Lorettas Leselampe: Tage Buch Schreiben
Eine Radiosendung im FSK von Nora Sdun www.fsk-hh.org/
Danach abrufbar unter www.freie-radios.net/serie/lorettasleselampe

Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg und das Bezirksamt Altona.

NEXt

Terra Salis

Anna Bergold
Fotografie

Eröffnung: Fr, 19. Juni 2026, 19 Uhr
geöffnet: 20.–28.6, Fr–So, 15–19 Uhr
und nach Absprache

Artist Talk: So, 28.6.26, 15 Uhr
Anna Bergold im Gespräch mit Wiebke Schwarzhans

„Terra Salis“ untersucht eine Landschaft, die seit Jahrzehnten vom Kalibergbau geprägt ist. Industrielle Nutzung, geologische Strukturen und ökologische Folgen greifen hier ineinander. Landschaft zeigt sich als Ergebnis von Planung, Eingriffen und langfristigen Veränderungen, die tief in den Boden reichen.

Die Ausstellung gliedert sich in drei räumlich getrennte Ebenen. Die oberirdische Ebene zeigt den Salzberg, seine industrielle Infrastruktur und seine Präsenz in der Region. Die unterirdische Ebene thematisiert geologische Schichten, eine Deponie für Giftmüll und Salzmineralien. Eine verbindende Ebene dazwischen macht sichtbar, wo die Spuren an die Oberfläche treten: belastete Gewässer, salztolerante Pflanzen, neue Formen von Landschaft.

Was ist sichtbar, was liegt verborgen, und welche Verbindungen existieren dazwischen? Die fotografische Arbeit fragt, wie Landschaft durch industrielle Aneignung geformt wird, welche Verantwortung Nutzungssysteme für langfristige ökologische Zustände tragen und wie sichtbar oder unsichtbar diese Entscheidungen im Raum bleiben.

Foto: Terra Salis, Archivpigmentdruck, 100 x 81,5 cm, © Anna Bergold

Gefördert durch Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur; Behörde für Kultur und Medien Hamburg und Bezirksamt Hamburg-Altona.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Hamburger Architektur Sommers 2026, www.architektursommer.de 

Past

Was die
Stimme nicht
weiss

Gefährten in Balance
Jennifer Bennett und Lily Wittenburg

Eröffnung: Fr, 8. Mai 2026, 18.30 Uhr
19 Uhr – Lesungen im Rahmen der Dinge

Ausstellung und Programm:
Sa. 9.5., 15 – 21 Uhr + So. 10.5., 19 – 21 Uhr 

Wir haben uns auf schmalen Pfaden ins Hinterland begeben. Während die eine ein verlassenes Haus wieder bewohnbar machte und variable Figuren aus gesammelter Tonerde formte, hat die andere Körper von Verstorbenen gewaschen und als Mageiroi für Trauerfeiern gekocht. Aus diesem Abtauchen ins Alltägliche bringen wir Dinge mit – Gefährten, die wir uns hergestellt haben. Skulpturen aus ungebrannter Tonerde, Notizen, Bilder, Möbel und Erzählungen. Über den Boden unter unseren Füßen, das Aushalten von Nicht-Wissen, die Hin- und Abwendung von Ereignissen. Methodische Bewegungen des Formens, Pflegens und Haltens, aber auch der Flucht und des Zweifelns. Welche Haltung könnte ein Mittel gegen die Bitterkeit fester Begriffe sein? Was vermag Näheverhältnisse herzustellen? Und wie können Gegenstände als Vermittler agieren? Entlang dieser Felder laden wir euch zu Gesprächen, gemeinsamem Lesen, Schreiben, Kochen und Essen ein. 

Lesungen im Rahmen der Dinge

Lily Wittenburg Das Tagebuch von Ipdo Sceance-Fiction
Schablonen für den Satzbau: Durch die KI zerstörte Syntax, Renga-Gedichte, Psalmen, liturgische Formen, Tagebucheinträge, Rezepte, salbungsvolle Sprache und Einkaufslisten für den Ernstfall fließen in einer schmalen Fahrrinne aus Narration zusammen. 

Jennifer Bennett Fragmentarischer Einblick in Erdung

Anschließend: Essen & Karaoke

Samstag, 9. Mai, 14 Uhr

Pflanzen können sprechen. Irgendwie.

Botanischer Spaziergang mit Andromeda v. Prondzinski

Wildpflanzen sagen uns etwas über den Ort, an dem sie stehen. Sie haben nämlich Ansprüche und wachsen nur da, wo es ihnen gefällt – wobei die Faktoren am Ort wiederum ihre Gestalt prägen.
Der Umgang mit spontanem Pflanzenwuchs hat auch Aussagekraft, z.B. zu kulturellen Ansichten und Ideologien, zum Verhältnis zur Natur, zur Sozialstruktur, finanziellen Präferenzen, dem Staat allgemein. Und Pflanzen haben Namen, die die gedankliche Welt ihrer Benennungszeit bis ins Heute tragen: vielleicht eine Gut-Böse-Binarität, gerne wird auch die (vermeintliche) Herkunft der Art genommen, ihr früherer Gebrauch oder irgendetwas Mythologisches.

Was wirklich auf dem Spaziergang geschieht, wird sich gemeinsam ergeben.
Bringt idealerweise irgendein zu teilendes Häppchen/Schlückchen und am besten noch eigenes Eßgeschirr mit – dann können wir unterwegs ein Picknick einlegen.


Samstag, 9. Mai, 19 Uh
Gemeinsam die Suppe kochen & Austausch zu Lese- und Schreibpraxis
„Als wir das Mahl bereiteten und das Feuer glühte, da verbanden sich Wort und Schweigen, Salz und Herz, Hand und Erinnerung.“  (Homer Odyssee)

Sonntag, 10. Mai, 14 – 18 Uhr
Gehen wie gelesen, seitwärts am Text entlang. 
Workshop mit Anmeldung unter: info@frise.de
Max. 10 Teilnehmende!

Sonntag, 10. Mai, 19 Uhr
Die Dinge in Umlauf bringen Weitergeben, Tauschen, Ablegen, Aufbrauchen von Objekten, Notizen, Gesten

Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg und das Bezirksamt Altona.

Past

Nachtzug

Anita Müller
Eröffnung: Fr, 24. April 2026, 19 Uhr
geöffnet: 25. + 26.4., 15–19 Uhr und nach Absprache

Eine nächtliche Abfahrt. Gedämpftes Licht im Abteil. Das Rattern der Schienen. Mitte der 1980er verlassen zwei Jugendliche Dresden – und mit der DDR eine Realität, die kein Zurück kennt. Die Reise führt sie im Nachtzug nach Hamburg. Mehr als eine Strecke zwischen zwei Städten: ein Moment des Dazwischen, der Unsicherheit, der Neuanordnung des Lebens.
Die Ausstellung Nachtzug verbindet neu entstandene, prozessuale Arbeiten – aus Interviews, Ortsbegehungen und Zeichnungen – mit älteren Zeichnungen und Filmen, die Räume des Unterwegsseins, des Dazwischen oder des Rückblicks erkunden. Der Nachtzug wird zum zentralen Motiv: als historischer Ort und als Sinnbild eines Zwischenraums, einer Heterotopie nach Michel Foucault, in der gewohnte Ordnungen verschoben und neue Blickachsen eröffnet werden.
Das hier verhandelte Unterwegssein überschreitet die individuelle Geschichte. Auch in einer global vernetzten Welt erleben viele Menschen das Dazwischen: Orte werden zu Durchgangszonen, und das Ankommen erscheint fragil – oft nur eine vorläufige Station zwischen Aufbruch und nächster Weiterreise.

Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg und das Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden.

PASt

Was filmen eigentlich Tanja Bächlein und Arne Bunk?
Und warum?


15.4.26, 19.30 Uhr
Filmabend und Gespräch mit Eske Schlüters

In ihrem experimentellen Dokumentarfilm untersuchen Arne Bunk und Tanja Bächlein das Deutsche Literaturarchiv in Marbach als einen Ort der Auswahl und Verdichtung. Ausgehend von der Frage, wie Wissen gesammelt, geordnet und weitergegeben wird, verbindet der Film dokumentarische Beobachtung mit künstlerischen Interventionen.
Gemeinsam mit dem Opernsänger Elliott Carlton Hines, dem Musiker Andrea Belfi und dem Medienphilosophen Knut Ebeling entsteht ein vielstimmiges Gefüge aus Klang, Text und Bild. Die Stimme wird dabei zum Medium zwischen Körper und Sprache, zwischen Wissen und Nicht-Wissen – im Zusammenspiel mit Handlungen, Klängen und Bildern. Zugleich öffnet sie einen Raum des Nachdenkens und Reflektierens.
Der Film fragt, was Archive sichtbar machen und was sie ausblenden, und versteht sie zugleich als Orte, an denen nicht nur Vergangenheit bewahrt, sondern auch Zukunft entworfen wird.

Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien der Hansestadt Hamburg.

Past

ein übersetzungsversuch (several acts)

martian m. mächler mit Joseph Baan,
weather forecast, Elisa Nessler und
Lennart Häusser

Ausstellung und Programm: 5.3.26. – 11.4.2026

PAST

Schreibworkshop weather forecast 

(Esther Vorwerk & martian m. mächler) – sharing words
Teilnehmer:innenanzahl: ca. 15 Personen 
(nur auf Anmeldung: m@mmmaechler.com)

Sa, 11.4.26, 14 – 18 Uhr, mit Pausen

Wie schreiben und bewegen wir uns als Geister? Wie hilft uns das Wetter dabei über Gefühle zu schreiben und Räume zu entwickeln, in welchen Trauer geteilt werden kann? Wie können wir gemeinsam schreiben? Wir werden mit somatischen und kollektiven Schreibmethoden arbeiten, die individuelle Autor:innenschaft aufbrechen und ein gemeinsames Geschichten erzählen ermöglichen.

Finissage & Sharing

Sa, 11.4.26, 18 – 20 Uhr 
Als Abschluss der Ausstellung ein übersetzungsversuch (several acts) lesen weather forecast den Text Geister mit verwehten Haaren (writing with the weather).

prelude
ich öffne ein fenster. nein, kein fenster. ich schiebe einen der schweren vorhänge zur seite. und trete hervor. mein gesicht wird von einem weit entfernten bühnenlicht getroffen, das nach einer antwort dürstet. teile von mir zerfliessen und verstecken sich hinter einem der noch zugezogenen dunkelroten stoffe, andere fliegen rauf und werden von der decke aufgefangen. wir erröten. wir atmen ein, und holen einen tiefen luftzug, um das auszusprechen, worauf alle bereits warten. aber es bleibt stecken, irgendwo in der nähe der stimmbänder. auch der chor, der im bauch lebt, will das nicht übernehmen. alles, was eigentlich keine augen hat, schaut mich an. und ich schliesse mich ihnen an, und sehe mich, wie ich mich nicht bewege.

das bühnenlicht wendet sich verlegen ab und leuchtet den raum aus. es hat stühle, aber niemand sitzt darauf. ein leerer mülleimer. eine uhr. viele türme aus büchern. Ganze sammlungen an objekten und materialien. sie spiegeln, sie klingen, von draussen. mit vielen leerstellen dazwischen. meine lippen sind trocken. ich würde gerne etwas sagen. mein zeh zuckt abseits vom licht, und ein zeigefinger folgt dem klang, der sich kreisförmig durch den raum bewegt. ein zerflossener zeh mischt sich ein, gleich in dem moment, in dem der popsong von einer der kreisbewegungen verschluckt wird. i try to sing along, but the choir is still busy humming an optimistic grumble. die schwere in meinen schultern drückt dagegen. ich versuche etwas zu sagen. aber die worte fehlen, sie sind zu sperrig, nicht richtig für diesen raum geschrieben. entziehen sich dem ticken. sie fühlen sich an, als ob sie abgetrennt von meinen zehen, sich ausserhalb meiner haut befinden.

ein stuhl rückt näher. in kleinen nischen höre ich einzelne worte, es flüstert aus den büchertürmen. ich sehe kerben. ein zusammengekrügeltes papier, das neben dem mülleimer liegt. stimmen, die sich verbinden, mit welchen ich schwimmen kann, dort wo brücken zusammengebrochen sind. wo wir gemeinsam warten, unlesbarkeit üben, uns orientieren. dort wo vielleicht kein weg sichtbar ist, aber desirelines angedeutet sind. von wo wir übersetzen und anlegerpunkte suchen, dort wo wasser fliesst, oder irgendwo, wo der boden fester scheint, wir aber trotzdem sea legs verspüren.

past

Frise Künstler*innenhaus – Klasse Jason Dodge, HFBK Hamburg: Blatt mit Brainstorm

This Is About A Book
Klasse Jason Dodge, HFBK Hamburg

Ausstellung und Programm: 6. bis 22.2.2026
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