Pflanzen können sprechen. Irgendwie.
9. 5. 2026
Botanischer Spaziergang mit Andromeda v. Prondzinski
Samstag, 9. Mai, 14 Uhr
Wildpflanzen sagen uns etwas über den Ort, an dem sie stehen. Sie haben nämlich Ansprüche und wachsen nur da, wo es ihnen gefällt – wobei die Faktoren am Ort wiederum ihre Gestalt prägen.
Der Umgang mit spontanem Pflanzenwuchs hat auch Aussagekraft, z.B. zu kulturellen Ansichten und Ideologien, zum Verhältnis zur Natur, zur Sozialstruktur, finanziellen Präferenzen, dem Staat allgemein. Und Pflanzen haben Namen, die die gedankliche Welt ihrer Benennungszeit bis ins Heute tragen: vielleicht eine Gut-Böse-Binarität, gerne wird auch die (vermeintliche) Herkunft der Art genommen, ihr früherer Gebrauch oder irgendetwas Mythologisches.
Was wirklich auf dem Spaziergang geschieht, wird sich gemeinsam ergeben.
Bringt idealerweise irgendein zu teilendes Häppchen/Schlückchen und am besten noch eigenes Eßgeschirr mit – dann können wir unterwegs ein Picknick einlegen.
Samstag, 9. Mai, 19 Uh
Gemeinsam die Suppe kochen & Austausch zu Lese- und Schreibpraxis
„Als wir das Mahl bereiteten und das Feuer glühte, da verbanden sich Wort und Schweigen, Salz und Herz, Hand und Erinnerung.“ (Homer Odyssee)
Sonntag, 10. Mai, 14 – 18 Uhr
Gehen wie gelesen, seitwärts am Text entlang.
Workshop mit Anmeldung unter: info@frise.de
Max. 10 Teilnehmende!
Sonntag, 10. Mai, 19 Uhr
Die Dinge in Umlauf bringen Weitergeben, Tauschen, Ablegen, Aufbrauchen von Objekten, Notizen, Gesten
Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg und das Bezirksamt Altona.