Reise Stipendium

HYPER CULTURAL MESSENGERS
REISE-STIPENDIUM

Künstlerische Reise-Forschung zu Orten und Ländern abseits der globalisierten Hauptwege von Kunst und Kultur.

FRISE- Künstlerhaus Hamburg e.V. schreibt im Rahmen des Projekts Hyper Cultural Passengers, finanziert mit Mitteln des Elbkultur-Fonds, 2017 drei Reisestipendien für Künstler*innen aus Hamburg aus.

Das Projekt Hyper Cultural Passengers (HyCP) problematisiert den Mythos des autonomen
Subjekts und schlägt stattdessen die Figur des hyperkulturellen Passagiers vor.

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Ausstellungsreihe 2017

FRISE 40 – 1977–2017
It Takes Two To Tandem

1977 – 2017 Ausstellungsprogramm Künstlerhaus Hamburg FRISE e.V.

Das Künstlerhaus FRISE besteht im kommenden Jahr seit 40 Jahren. Diese 40 Jahre werden thematisch das Jahresprogramm bestimmen – mit Ausstellungen und Vorträgen zur Geschichte des Hauses, zur aktuellen künstlerischen Produktion im Haus und mit Ausblicken in die Zukunft.

Im Jahr 1977 mieteten 22 Künstler_innen, von denen die Mehrzahl an der Hamburger Kunsthochschule studiert hatte, eine leer stehende Schraubenfabrik im Hamburger Schanzenviertel an. Mit der Unterstützung einiger Professoren und etwas Geld des Hamburger Senats, bauten sie die ehemalige Fabrik zu einem Atelier- und Ausstellungshaus um und gründeten das erste Künstlerhaus in Hamburg, »Die Weidenallee«. Im November 1977 stellten die Künstler_innen ihr Projekt zum ersten Mal der Öffentlichkeit vor.

Seit 2004 ist das Künstlerhaus Hamburg e. V. zusammen mit dem Verein Abbildungszentrum (ABZ) in dem ehemaligen Friseur Institut in der Arnoldstraße 26-30 in Altona/Ottensen unter dem neuen Namen FRISE beheimatet. 2008 wurde die erste Künstlergenossenschaft Hamburgs, die FRISE eG gegründet. Neben dem Ausstellungsraum betreibt FRISE das internationale Gastatelier FRISE AIR und beherbergt für jeweils zwei Jahre der/die Edith-Breckwoldt- Stipendiat_in. FRISE wird von den Mitgliedern basisdemokratisch organisiert und versteht sich als Plattform für aktuelle, lokale und internationale Kunst in Hamburg.

Das jährliche Ausstellungsprogramm spiegelt die Interessen und Verbindungen der FRISE – Künstler_innen wider, die die Ausstellungen und Projekte in der FRISE initiieren, kuratieren und organisieren, selten jedoch selbst dort ausstellen.

Anlässlich des 40. Jubiläums soll deshalb die aktuelle, künstlerische Produktion der FRISE Künstler_innen selbst in den Mittelpunkt gestellt werden. Nach dem Tandem-Prinzip sind jeweils eine oder auch mehrere Kolleg_innen aus dem Haus in einen künstlerischen Dialog sowohl miteinander als auch mit mindestens einem Gast von außerhalb getreten und haben eine Ausstellung für das Jubiläumsjahr konzipiert. Im November 2017 werden mit Podiumsdiskussionen und einer Ausstellung mit Werken aus vier Jahrzehnten – Filmen, Fotos und Dokumenten – die 40 Jahre gewürdigt. Vor diesem Hintergrund wird die aktuelle Situation der Künstlerselbstorganisation in Hamburg in einem Symposium reflektiert. Weiterhin wird es zwei Veranstaltungen geben, die sich mit der näheren und ferneren Zukunft befassen.