Filmabend: 4.2. um 18 Uhr
Why Should I Buy a Bed When All That I Want Is Sleep?
Robert Lax (Darsteller), Nicolas Humbert (Regisseur), Werner Penzel (Regisseur)

Ausstellungseröffnung: 11.2.2012 um 20 Uhr
Das Unsichtbare sichbar machen: Die Farbe des Windes
Part 2 (11.2. – 4.3.)
Rikuo Ueda, Japan (wind drawings)
Thomas Reissig, Italien (Photo)
Uli Fischer, Hamburg (Video)
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Bettina Mainz, Berlin (Tanzperformance)
Samstag 3. März 18 Uhr
Sonntag 4. März 16 Uhr
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abgebildet – 18 Jahre Abbildungszentrum – eine Werkschau
KURZE FILME aus dem abz
Donnerstag, den 19.1.2012, 19:00 Uhr und 21:15 Uhr, Doppelprogramm
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DOKUMENTARFILME aus dem abz
Mittwoch, den 25.1.2012, 21:15 Uhr
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Ausstellungseröffnung: 18.1.2012 um 20 Uhr
Das Unsichtbare sichbar machen: Die Farbe des Windes
Part 1 (18.1. – 5.2.)
Katja Windau, Hamburg (Skulpturen)
Daniel Kemeny, Schweiz (Installation)
Wolfgang Oelze, Hamburg (Video)
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Ausstellungsreihe 2012: Daemon´s Dilemma
ENERGIE: Zeichen eines notwendigen Paradigmenwechsels
“Die Probleme, die das System produziert hat, können nicht innerhalb des Systems gelöst werden…“
(Albert Einstein)
„…es ist an der Zeit, die Energiefrage dauerhaft in unser Bewusstsein zu rücken. Die Kunst kann dazu gleichermaßen im doppelten Sinne beitragen. Sie kann zum einen das schon genannte Vehikel stellen, Energie plastisch darzustellen und damit wieder erfahrbar zu machen. Zum anderen kann sie zu einer Dynamisierung des Diskussionsprozesses beitragen, denn auch im Energiebereich ist heute ein hohes Maß an Inspirationsfähigkeit erforderlich, das der Kunst zu eigen ist.“
(Prof. Dr. Ulrich von Weizsäcker und Dr. Manfred Fischedick, 2008)
Höher, schneller, weiter – die Fortschrittsdynamik des 20. Jahrhunderts hat nicht nur gewaltige Energien freigesetzt, sondern auch ungeheure Energieressourcen verzehrt. Trotz der wachsenden Bedrohung des immer weniger kontrollierbaren globalen Energiemarktes und seiner Verflechtungen wirkt die Triebkraft der Progressionsgläubigkeit im 21. Jahrhundert in den konsum- und kapitalgesteuerten Gesellschaften unseres Planeten fort.
Ob der tiefe Schock, den die Nuklearkatastrophe von Fukushima 2011 weltweit auslöste, ein nachhaltiges Umdenken herbeiführt, bleibt abzuwarten. Wir stehen vor einem kaum lösbaren Konflikt: Zwar können wir ohne Energie nicht existieren, da sie die Grundvoraussetzung unseres Daseins ist, andererseits werden wir in absehbarer Zukunft gar nicht mehr sein, wenn wir nicht andere Mittel und Wege finden, mit dieser überlebenswichtigen Ressource umzugehen.
Es ist Zeit für eine tiefgreifende Öffnung und Erweiterung der Vorstellungen, Entwürfe, Sichtweisen und (Vor-)Bilder, um diese Krise zu bestehen.
Unter dem Titel Daemon´s Dilemma – ENERGIE: Zeichen eines notwendigen Paradigmenwechsels rückt das Kuratoren-Team des Künstlerhauses und Abbildungszentrums FRISE 2012 im Ausstellungs- und Veranstaltungszyklus ausgewählte Aspekte des Themas – von der trügerisch ephemeren Qualität der Energie über ihre zerstörende Kraft bis hin zu ihrem transformativen Potenzial – in den Blick.
In Anknüpfung an die Figur des „Maxwellschen Dämons“, die der schottische Physiker James Clerk Maxwell im 19. Jahrhundert in einem Gedankenexperiment zur Hinterfragung des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik veranschaulichend als „Mittler“ zwischen widerstrebenden Prinzipien einführte, wird hier der Dämon zum Sinnbild für den heutigen Menschen, der aufgerufen ist, ein ausweglos scheinendes Dilemma zu lösen. Nach einer Auseinandersetzung mit den Auswirkungen digitaler Medialisierung auf die Wahrnehmung von Wirklichkeit und die (künstlerische) Bildproduktion in der Reihe Rapid Rabbit – Beschleunigte Bildwelten 2011 widmet sich das FRISE-Programm 2012 damit einem weiteren Schlüsselthema unserer Zeit: der existentiell notwendigen Energiewende.
Ausstellungsgruppe der FRISE 2012: Lola Romboy, Lore Bergmeier, Youssef Tabti, Nobuko Watabiki, Helene von Oldenburg, Sabine Mohr, Ole Henrik Hagen
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… if we conceive of a being whose faculties are so sharpened that he can follow every molecule in its course, such a being, whose attributes are as essentially finite as our own, would be able to do what is impossible to us. For we have seen that molecules in a vessel full of air at uniform temperature are moving with velocities by no means uniform, though the mean velocity of any great number of them, arbitrarily selected, is almost exactly uniform.
Now let us suppose that such a vessel is divided into two portions, A and B, by a division in which there is a small hole, and that a being, who can see the individual molecules, opens and closes this hole, so as to allow only the swifter molecules to pass from A to B, and only the slower molecules to pass from B to A. He will thus, without expenditure of work, raise the temperature of B and lower that of A, in contradiction to the second law of thermodynamics…. (1871)
James Clerk Maxwell über das Gedankenexperiment, das als „Maxwell’s demon“ oder „Maxwellscher Dämon“ bekannt geworden ist, zitiert nach: http://en.wikipedia.org/wiki/Maxwell’s_demon
KURZE FILME aus dem abz
abgebildet – 18 Jahre Abbildungszentrum – eine Werkschau
Donnerstag, den 19.1.2012, 19:00 Uhr und 21:15 Uhr, Doppelprogramm
Metropolis Kino , Kleine Theaterstraße, 20354 Hamburg
Das Metropolis Kino zeigt Filme des Filmemachernetzwerks „Abbildungszentrum“. Kurze aktuelle Filme stehen dabei im Mittelpunkt. Ergänzt werden diese durch weitere Produktionen aus der 18 jährigen Geschichte des sogenannten „abz“.
Die Filme beschäftigen sich mit Themenkreisen wie dem menschlichen Körper im urbanen Raum, der Formung von Erinnerung, den neuesten sozialen Trends oder dem Nachspüren eines verflogenen Naturbegriffs.
Sie bedienen sich dabei so unterschiedlicher Ausdrucksformen und Stilmittel wie Animation, Spielfilm, Essay, Kostümfilm, Collage, Kamerafilm oder Satire.
Es sind zu sehen: antike Videobänder, Waffen, Wälder, Blumen, Abrissbirnen, Platzwunden, eine Vogelgesellschaft, Gewalt, Körper, ein Eremit, leckeres Essen, noch mehr Waffen, animierte Philosophie.
Es spielen: Matthias Breitenbach, Peter Jordan, Leslie Malton, Nina Kronjäger, Reiner Schöne, Bernhard Schütz, Andrea Sawatzki u.v.a.
Der Abend wird moderiert von Jan Peters, die FilmemacherInnen sind anwesend.
DOKUMENTARFILME aus dem abz
abgebildet – 18 Jahre Abbildungszentrum – eine Werkschau
Mittwoch, den 25.1.2012, 21:15 Uhr
Metropolis Kino , Kleine Theaterstraße, 20354 Hamburg
„zwischen welten“, Doro Carl
In dem dokumentarischen Kurzfilm geben Frauen mit Migrationshintergrund Einblick in ihre Welt zwischen verschiedenen Kulturen, in der sie zwischen widersprüchlichen Rollenerwartungen balancieren. In Deutschland geboren, als Gastarbeiterkind oder Kriegsflüchtling zugezogen. Die Biographien sind vielfältig.
In neutraler Studioatmosphäre schildern Frauen ihre Erfahrungen und Konflikte in Familie, Schule, Ausbildung und Gesellschaft. Die Protagonistinnen erzählen von Lebenssituationen, die das Leben in einer multikulturellen Gesellschaft vielschichtig hinterfragen.
„Das verordnete Geschlecht“, Bertram Rotermund & Oliver Tolmein
Intersexualität – für Mediziner ist es eine Krankheit, die sie heilen wollen. Für die Betroffenen bedeutet das: Schwere Operationen mit irreversiblen Folgen von frühester Kindheit an. Ihnen wird ein Geschlecht zugewiesen, sie dürfen nie sie selbst sein.
Michel Reiter, der zum Mädchen gemacht wurde, und Elisabeth Müller, die genetisch, aber nicht hormonell, ein Mann ist, erzählen welchen Preis sie dafür zahlen mussten, dass die Vorstellung der Gesellschaft von Normalität erhalten bleiben. Der Film kontrastiert diese beiden Geschichten mit den Erzählungen von Juristen, Eltern und Ärzten, die meinen, dass es für intersexuelle Kinder das beste sei, frühzeitig operiert zu werden, weil sie sonst als Außenseiter aufwachsen würden.
„Das verordnete Geschlecht“ ist ein Dokumentarfilm über Geschlechter- und Körperpolitik. Er zeigt wie gewalttätig sich der Zwang normal zu sein und die Logik des „Ist es nicht das Eine, muss es das Andere sein“ auswirken kann.







